Zuerst diktieren, dann überlegen… Oder vielleicht doch umgekehrt?

Ganz eindeutig zuerst überlegen und dann diktieren, sonst machen Sie sich unnötige Arbeit, denn:

„Man soll schweigen oder Dinge sagen, die noch besser sind als das Schweigen“ (Pythagoras von Samos)

Es ist doch bestimmt schon mal jedem von uns passiert: wir unterhalten uns mit jemandem, wissen irgendwann nicht so genau was wir sagen wollen und damit kein – vielleicht peinliches – Schweigen entsteht, benutzen wir Füllwörter. Das Gegenüber versteht die Aussage nicht ganz oder versteht Sie falsch. Ist es Ihnen noch nie passiert? Dann sind Sie eine glückliche Ausnahme! Wenn jemand mit Füllwörtern spricht, kann ich ihn auch nicht perfekt verstehen.
Weil der Computer Sie perfekt verstehen kann, sollten Sie der Empfehlung von Pythagoras von Samos folgen, denn Dragon 13 geht es ganz ähnlich wie Ihren menschlichen Gesprächspartnern: es interpretiert den Klang Ihrer Füllwörter wie „Äh“, „Eh“, „Öh“ oder „Em“ so, als ob sie zum nächsten Wort gehören sollten und schreibt deshalb ein unerwartetes Wort auf. Dieses kann unter Umständen gespeichert werden, denn Dragon weiß nicht, dass es falsch ist, wenn Sie ihn nicht korrigieren.
Dasselbe kann mit der Autokorrektur Ihres Smartphones passieren. Sie schreiben ein Wort oft falsch (z.B. klein, obwohl es eigentlich ein Substantiv ist) und denken sich bestimmt: wird schon in Ordnung sein, mein Gegenüber wird es ja verstehen. Das passiert wahrscheinlich schon, doch wenn Sie eine wichtige Mail schreiben müssen und dieses Wort verwenden, müssen Sie es mehrmals korrigieren, bis Ihr Smartphone versteht, dass es davor falsch war und es richtig schreibt. Der Drache sieht es ganz genauso.
Fazit: am besten in jeder Lage einfach richtig schreiben. Ob mit Dragon oder Ihrem Smartphone. Die allen bekannte Aussage „Ach wird schon irgendwie“ kann hier viele Probleme verursachen, also einfach gleich korrigieren und nicht auf irgendwann später aufschieben.

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